Auf Basis der Ethikrichtlinie der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC)

Potenziale Coaching - Ethikgrundsätze

Coaching ist eine professionelle Form der Begleitung, Reflexion und Unterstützung im beruflichen Alltag durch eine qualifizierte und erfahrene Beratungsfachkraft (Coach). Ich stelle meine Qualität durch hohe Standards bei meiner Aus- und Weiterbildung sowie durch klare ethische Grundorientierungen sicher

Für mich steht der Mensch (Coachee) mit seiner unantastbaren Würde im Mittelpunkt. Dieses humanistische Verständnis bildet die Grundlage und den verbindlichen Maßstab meines Handelns. Ich habe mich zur Einhaltung und Umsetzung der Ethikrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Coaching verpflichtet. Die ethischen Standards bilden die unverzichtbare Basis für Akquise, Durchführung und Evaluation meiner Coaching-Prozesse.

Die Humanisierung der Arbeit stellt in meinem Coachingverständnis ein zentrales Anliegen dar. Coaching trägt dazu bei, der Arbeit „Herz und Seele zurück zu geben“. In meinem Coachingverständnis verbinden sich Effizienz und Humanität. Im Konfliktfall hat immer Humanität den Vorrang. Nachhaltige Produktivitätssteigerung, Produktverbesserung und Zielerreichung müssen im Einklang mit dem menschlichen Bedürfnis nach Anerkennung, Sinnerleben und Selbstverwirklichung stehen.

Meine ethische Grundhaltung lässt sich anhand der "Vier Grundinterventionen" nach Heinrich Fallner erklären, die sich als „Grundnahrungsmittel für berufliches Wachstum“ verstehen:

In diesem Bezugsrahmen lässt sich meine ethische Verantwortung wie folgt beschreiben:

Schützen

Kontakt entsteht, wo sich Menschen an und mit ihren Grenzen begegnen. Ich bin sensibel für die Grenzen meines Gegenübers und respektiere dessen Autonomie. Ich sorge dafür, dass die Würde und Integrität meiner Coachees in allen Phasen des Coaching-Prozesses respektiert und geachtet werden.

Coaching findet in einem geschützten Raum statt. Ich gebe meinen Coachees einen sicheren und verlässlichen Rahmen durch eine transparente und klare Kontraktgestaltung. Sie stellen dabei meinen eigenen Beratungsansatz, meine eingesetzten Methoden und mein ethisches Grundverständnis dar. Ich vereinbare und achte Vertraulichkeit und Schweigepflicht in allen persönlichen Dingen, die im Coaching zur Sprache kommen.

Coaching ist keine Therapie. Ich weiß um die Grenzen ihres fachlichen Handelns und kann im Bedarfsfall Empfehlungen für andere geeignete Unterstützungsformen geben. Als Coach verpflichte ich mich zu kontinuierlicher eigener Fort- und Weiterbildung sowie Supervision, um meine Fachlichkeit kontinuierlich weiterzuentwickeln und das eigene beraterische Handeln kritisch zu reflektieren.

Stützen

Coaching unterstützt Menschen darin, ihre Arbeit als sinnvolle und erfüllende Tätigkeit zu erleben. Es erweitert die Handlungsmöglichkeiten in ihrer Berufs- und Lebenswelt durch neue Perspektiven sowie das Aktivieren bisher nicht genutzter Ressourcen. Als Coach mache ich meinen Coachees Mut, der eigenen Wirksamkeit zu trauen, Veränderungen anzubahnen und sich die dafür notwendige Zeit zu nehmen. Ich stelle meine fachlichen, persönlichen und kommunikativen Kompetenzen in den Dienst meiner Coachees.

Meine beruflich-fachlichen Erfahrungen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern können - wenn sie hilfreich sind - in den Coaching-Prozess einfließen. Gleichzeitig bin ich sensibel für mögliche Abhängigkeiten in der Beratungsbeziehung. Autonomie und Handlungsfähigkeit der Coachees stehen immer im Vordergrund.

Ich begegne meinen Coachees wertschätzend. Das betrifft sowohl die Person als auch deren biografischen, kulturellen, religiösen und sozialen Kontext. Ich respektiere meine Coachees in deren beruflichen Handlungskompetenzen und Handlungsgrenzen. Ich sehe in meiner Arbeit nicht nur eine individuelle Beratungsleistung, sondern gebe auch Impulse für die systemischen Zusammenhänge im beruflichen Kontext meiner Coachees.

Konfrontieren

Ein zentraler Wirkfaktor in Coachingprozessen ist die Beziehung zwischen Coach und Coachee, die immer auf „gleicher Augenhöhe“ stattfindet. Ich verpflichte mich zu respektvoller, offener und ehrlicher Rückmeldung gegenüber meinen Coachees. Ich spreche notwendige unbequeme und unangenehme Themen an, die auch die Coaching-Arbeitsbeziehung betreffen können.

Ich stelle meine eigenen Wahrnehmungen, Resonanzen und Perspektiven im Prozess zur Verfügung und bin mir dabei stets des Unterschiedes von Wahrnehmung und Wahrheit bewusst. Je nach Coaching-Anlass, Kontrakt und Absprache mit dem Coachee schließt dies gegebenenfalls eine offene Rückmeldung an weitere beteiligte Dritte, z.B. an den Auftrag gebenden Vorgesetzten ein.

Fordern

Coaching braucht Verbindlichkeit auf beiden Seiten, sowohl in Fragen des Kontraktes als auch im Verlauf der gemeinsamen Arbeit. Da in meinem Verständnis jeder Mensch das Potenzial hat, sich lebenslang zu entwickeln und sein Umfeld aktiv zu gestalten, fordere ich die Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit meiner Coachees ein.

Ich verstehe meine Tätigkeit als Hilfe zur Selbsthilfe. Ich gebe Impulse, biete Perspektivwechsel und unterstütze den oder die Coachee bei der Entwicklung neuer Handlungsoptionen. Er oder sie muss diese aktiv gestalten, umsetzen und weiterentwickeln, wenn nachhaltige Veränderung erreicht werden soll.

Ich lasse die Verantwortung für ein Problem bzw. dessen Lösung bei den Coachees. Als Coach übernehme ich aktiv die Verantwortung für die professionelle Gestaltung des Beratungsprozesses.

Zusammenfassung

Zu meinem Coachingverständnis gehört untrennbar die verantwortungsgeleitete Reflexion von Sinnfragen und individueller Lebens- und Berufsbiografie. Auf dieser Grundlage identifiziert Coaching Erfolgsblockaden und aktiviert Ressourcen. Es erweitert die Handlungsoptionen meiner Coachees und fördert den menschlichen und beruflichen Erfolg.

Wenn Sie wissen möchten, was Sie im Leben und im Beruf antreibt und wie Sie im
Beruf und im Privatleben erfolgreich werden können, nutze ich die Persönlichkeitsanalysen ID37 und LUXXprofile.

Ebenso gern arbeite ich mit Instrumenten wie der systemischen Strukturaufstellung mit Figuren auf dem Systembrett nach Breiner/Polt sowie der Transaktionsanalyse nach Berne/ English. Vor allem systemische Instrumente wie das „innere Team“ nach Schulz von Thun, verschiedene Ressourcentechniken, das „lösungsorientierte Kurzzeitcoaching“ nach Berg/de Shazer, die Zukunfts- und Wunderreise oder das berufliche Genogramm sind wunderbare Techniken, um gute Lösungen für Sie und Ihre Zukunft zu finden.

Ich bilde mich regelmäßig weiter, derzeit in Mediation, Supervision und Transaktionsanalyse.

Meine Arbeit unterliegt der Verschwiegenheit und dem geltenden Datenschutz.

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